Flüssigkeitsmangel - warum es so wichtig ist, ausreichend zu trinken!

Wer zu wenig Flüssigkeit trinkt, muss mit Dehydrierung rechnen. Ein Flüssigkeitsmangel, ist bereits vorhanden, wenn du Durst spürst. Zur Dehydratation kommt es nicht nur durch ungünstiges Trinkverhalten, sondern auch als Folge von Verletzungen und Erkrankungen sowie durch die Einnahme bestimmter Arzneimittel. Obwohl Flüssigkeitsmangel ein nicht zu unterschätzendes Symptom ist, wissen die meisten Menschen nicht, wie viel Flüssigkeit sie pro Tag zu sich nehmen sollten.

Wasserglas wird gefüllt mit blauem Hintergrund

Wodurch entsteht Flüssigkeitsmangel?

Wenn dem Körper die notwendige Flüssigkeit fehlt, kann dieser nicht richtig funktionieren. Bei einem Flüssigkeitsmangel kann es deshalb zu leichten oder schweren Befindlichkeitsstörungen kommen. Um sich vor drohendem Flüssigkeitsmangel zu schützen, sollte das Durstgefühl als eine Art Erinnerungsfunktion des Körpers nicht missachtet werden. Wenn du Durst verspürst, besteht bereits ein Flüssigkeitsdefizit, sodass du möglichst rasch etwas trinken solltest.

Einen Flüssigkeitsmangel kannst du verhindern, indem du für regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sorgst. Zu einem ausgewogenen Trinkverhalten gehört, über den gesamten Tag verteilt in bestimmten Abständen etwas zu trinken. Einen beginnenden Flüssigkeitsmangel erkennst du an starkem Durstgefühl. Außerdem sind Kopfschmerzen, Hauttrockenheit und Konzentrationsmangel häufig erste Warnzeichen für einen akuten Mangel an Flüssigkeit. Da schwerer Flüssigkeitsmangel langfristig zur Austrocknung (Exsikkose), zu Nierenproblemen und Verstopfung führt, solltest du darauf achten, ausreichend zu trinken.

Wenn dir auffällt, dass du wenig getrunken hast, ist es höchste Zeit, sich mit einem Glas Mineralwasser oder Leitungswasser zu erfrischen. Müdigkeit und Konzentrationsschwäche werden häufig nicht durch anstrengendes Arbeiten, sondern durch Flüssigkeitsmangel verursacht. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollte am Arbeitsplatz immer eine gefüllte Wasserflasche in Reichweite stehen. Auch unterwegs und auf Reisen ist eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig.

Die Symptome von akutem Flüssigkeitsmangel

Da der menschliche Körper zu etwa 70 Prozent aus Wasser besteht, funktionieren die Organe nur richtig, wenn ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist. Wenn dem Körper Flüssigkeit fehlt, können körperliche Prozesse nicht optimal ablaufen. Damit kein Flüssigkeitsdefizit entsteht und der Körper leistungsfähig bleibt, solltest du immer wieder etwas trinken, auch wenn du noch keinen Durst spürst. Zu den guten Flüssigkeitslieferanten gehören Mineralwasser, Leitungswasser, ungesüßte Tees und Fruchtsaftschorlen.

Süße Limonaden und Cola-Getränke enthalten viel Zucker und haben deshalb viele Kalorien. Als Flüssigkeitsspender sind sie deshalb nur bedingt geeignet.

Wenn du zu wenig getrunken hast, wirst du bald feststellen, dass du nervös oder müde wirst und dich nicht mehr richtig konzentrieren kannst. Diese Zustände kannst du vermeiden, indem du regelmäßig Wasser trinkst. Einen Flüssigkeitsmangel kannst du auch an der Färbung des Urin erkennen. Normalerweise ist der Urin hellgelb. Bei Flüssigkeitsmangel ist der Harn allerdings dunkel gefärbt.

Abhängig vom Ausmaß der Dehydration besteht zusätzlich zur Dunkelfärbung des Urin auch die Schwierigkeit, Harn auszuscheiden. Bei schwerem Flüssigkeitsmangel muss im Extremfall mit Herzrasen, Kreislaufschwäche und Verwirrtheitszuständen gerechnet werden. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist es sinnvoll, sich regelmäßiges Wassertrinken anzugewöhnen.

Regelmäßig Wasser trinken hilft Flüssigkeitsmangel vorzubeugen

Wenn du unter niedrigem Blutdruck leidest, solltest du besonders auf deine Trinkgewohnheiten achten, da es durch Flüssigkeitsmangel schnell zu Kreislaufproblemen kommt. Zu Flüssigkeitsmangel kommt es aber nicht nur durch eine zu geringe Trinkmenge, sondern auch durch Blutverlust, größere Verbrennungen oder Infektionskrankheiten. Da der Körper bei Erbrechen und Durchfall viel Flüssigkeit verliert, muss das Flüssigkeitsdefizit durch Trinken wieder ausgeglichen werden.

Während leichter Flüssigkeitsmangel einfach durch Wassertrinken selbst behandelt werden kann, ist bei schwerer Dehydrierung eine Flüssigkeitszufuhr per Infusion notwendig. Der menschliche Organismus kommt ohne Wasser maximal 2 bis 4 Tage aus. Deshalb ist Trinkwasser das wichtigste Lebensmittel, das grundsätzlich in jedem Haushalt zur Verfügung steht. Der Geschmack des Trinkwassers kann jedoch abhängig vom Wohnort und der Trinkwasserversorgung variieren.

Wenn du Leitungswasser nicht magst, kannst du deinen Durst auch mit einem Mineralwasser, Tafelwasser oder Quellwasser löschen. Dabei solltest du darauf achten, mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag zu trinken. Damit du das regelmäßige Wassertrinken nicht vergisst, legst du am besten einen Trinkplan fest. Am Arbeitsplatz und zu Hause sollte sich immer eine Wasserflasche und ein Glas in unmittelbarer Nähe befinden, damit bei Bedarf schnell ein Getränk verfügbar ist. Bei Herz- und Nierenerkrankungen wird die tägliche Trinkmenge vom Arzt festgelegt und sollte nicht überschritten werden.

Wasserreiche Obst- und Gemüsesorten gegen Flüssigkeitsmangel

Im Alter ist das Durstgefühl deutlich verringert, sodass ältere Menschen oft nicht merken, dass sie an einem Flüssigkeitsmangel leiden. Im Haushalt lebende Senioren sind deshalb auf ihre Familienmitglieder angewiesen, die sie liebevoll daran erinnern sollten, dass es Zeit ist, etwas zu trinken. Bei starkem Schwitzen verliert der Körper schneller Flüssigkeit. Wassertrinken ist deshalb vor allem bei hohen Temperaturen im Sommer und nach dem Sport besonders wichtig. Der Flüssigkeitshaushalt kann auch durch wasserreiche Speisen wie Melone, Pfirsich, Grapefruit und Gurke positiv beeinflusst werden.

scheiben-der-saftigen-roten-wassermeloneEine Wassermelone besteht zu 90 Prozent aus Wasser und enthält nur wenig Kalorien. Als schlankmachender Flüssigkeitsspender ist die Melone deshalb optimal geeignet, um Flüssigkeitsmangel vorzubeugen. Da Kiwis zu etwa 85 Prozent aus Wasser bestehen, gehört das vitaminreiche Obst ebenfalls zu den wasserreichen Lebensmitteln. Staudensellerie schmeckt knackig-frisch und saftig, denn das Gemüse besteht zu rund 95 Prozent aus Wasser. Mit einem Wassergehalt von circa 92 Prozent sind Erdbeeren die wasserreichsten Beeren. Die aromatischen Früchte, die pro 100 Gramm nur 32 Kalorien haben, eignen sich deshalb perfekt als köstlicher Snack.

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