Herzkreislauftraining - so profitierst du von den Vorteilen des Cardiotrainings

Beim Herzkreislauftraining handelt es sich um ein Training, das dem Erhalt sowie der Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Ausdauer dient. Mit dieser Trainingsmethode kannst du Schnelligkeit, Koordination, Beweglichkeit und Kraft verbessern und gleichzeitig die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems verbessern.

zwei junge maenner beim joggen machen Ausdauertraining und herzkreislauftraining durch laufen auf asphaltierter Strasse

Fit werden mit dem Herzkreislauftraining

Das Herz-Kreislauf-System hat die Aufgabe, Gewebe und Organe mit Sauerstoff zu versorgen und dafür zu sorgen, dass Abfallstoffe wie Kohlendioxid abtransportiert werden. Funktionsstörungen und Schwächen des Herz-Kreislauf-Systems können zu Krankheiten wie Bluthochdruck, Herz- und Kreislaufschwäche, Herzkrankheiten und Herzinfarkt führen. Bei einem dauerhaft zu hohen Blutdruck steigt das Risiko für Schäden an Herz, Gehirn, Augen, Nieren und anderen wichtigen Organen.

Um Herz-Kreislauf-Problemen vorzubeugen, solltest du regelmäßig Sport treiben, auf ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung achten. Das Herzkreislauftraining trägt dazu bei, fit zu bleiben und die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Aus gesundheitlicher Sicht ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit dem Training zu beginnen, um das Nachlassen der Leistungskraft zu verhindern. Indem du Herzkreislauftraining betreibst, kannst du das Risiko für Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Kreislaufstörungen erheblich senken.

Ein Ausdauertraining wie das Herzkreislauftraining hat grundsätzlich zahlreiche positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Dabei profitiert nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch das Atmungssystem, das Nervensystem sowie der Stoffwechsel vom Herzkreislauftraining. Inzwischen wird vermutet, dass durch richtig angewandtes und konsequent durchgeführtes Herzkreislauftraining spätere medikamentöse Behandlungen von Herz und Kreislauf vermieden werden könnten.

Die Vorteile des Herzkreislauftrainings

Im Sport- und Fitnessbereich wird das Herzkreislauftraining auch als Cardiotraining bezeichnet. Meist dauern die einzelnen Bewegungseinheiten mindestens 30 Minuten. Beim Herzkreislauftraining nutzt du Sportgeräte wie einen Stepper, Cross-Trainer oder ein Fahrrad. In den meisten Fitnessstudios zählen fast alle dort angebotenen Kurse zum Herzkreislauftraining. Bevor du mit dem Ausdauertraining beginnst, solltest du überlegen, welche Ziele du mit dem Training erreichen willst und welche Inhalte der Kurs bieten sollte.

Wenn du noch nie trainiert oder längere Zeit keinen Sport betrieben hast, kann ein Einstufungstest helfen, das richtige Kursangebot zu finden. Bei Vorerkrankungen oder körperlichen Einschränkungen sollte eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden, um den allgemeinen Gesundheitsstatus festzustellen. Mit dem Herzkreislauftraining kannst du die Leistungsfähigkeit des Herzens verbessern und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Weitere Risikofaktoren für Herz- und Kreislaufkrankheiten wie Übergewicht und Rauchen kannst du selbst beeinflussen, indem du auf Nikotin verzichtest, überflüssige Pfunde abbaust und auf eine gesunde Ernährung achtest. Das Herzkreislauftraining hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Zu den Vorteilen des Ausdauertrainings gehören unter anderem die verbesserte Stressbewältigung, der Erhalt der Beweglichkeit und die Stärkung des Immunsystems.

Darüber hinaus sinkt bei regelmäßigem Herzkreislauftraining das Risiko für bestimmte Krebsarten (beispielsweise Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs). Außerdem verbessert sich die Atemeffizienz, wenn du regelmäßig am Herzkreislauftraining teilnimmst. Es ist erwiesen, dass Sport einen günstigen Einfluss auf die Psyche hat. Das Herzkreislauftraining kann deshalb dazu beitragen, psychische Symptome bei Stress sowie Ängste und depressive Verstimmungen zu lindern.

Worauf solltest du beim Herzkreislauftraining achten?

Schlafstörungen treten seltener auf, wenn der Körper beim Ausdauertraining richtig gefordert wird. Regelmäßiges Herzkreislauftraining kann dir dabei helfen, deine Wunschfigur zu halten. Bereits bestehende Kreislaufbeschwerden können mit dem Cardiotraining gelindert werden. Um von den positiven Wirkungen zu profitieren, solltest du das Herzkreislauftraining dauerhaft in deinen Alltag integrieren.

Zu den Sportarten, mit denen das Herz und der Kreislauf trainiert werden können, zählen beispielsweise Walken, Joggen, Wandern, Radfahren und Schwimmen. Beim Fitwerden helfen auch Rudern, Aerobic, Spinning und intensives Tanzen. Herzkreislauftraining ist sowohl in der Gruppe als auch alleine möglich, sodass du selbst entscheiden kannst, auf welche Weise du trainieren willst.

Prinzipiell kommt es darauf an, das richtige Herzkreislauftraining zu finden, welches positiv auf Herz und Kreislauf wirkt und dir dauerhaft Freude bereitet. Erfolgserlebnisse wirst du nur haben, wenn du Spaß an deinen Übungen hast. Damit das Herzkreislauftraining seinen Zweck erfüllt, solltest du dich dabei nicht überanstrengen. Respektiere deinen Körper, wenn du trainierst und achte darauf, deine Leistungsgrenzen nicht zu überschreiten. Nach dem Training solltest du dir ausreichend Erholung gönnen, damit der Körper Zeit hat, sich zu regenerieren.

Die einzelnen Phasen beim Herzkreislauftraining

sportler-mit-wasserflasche-der-draussen-smartwatch-ueberprueftWichtig ist, beim Ausdauertraining auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Eine gefüllte Wasserflasche gehört deshalb immer in die Sporttasche, wenn du zum Training gehst. Der große Vorteil des Herzkreislauftrainings besteht darin, dass unabhängig vom Alter jederzeit mit dem Training begonnen werden kann. Vorerfahrungen oder Kenntnisse wie bei Ballsportarten üblich, sind beim Herzkreislauftraining nicht erforderlich.

Meist wird beim Herzkreislauftraining mit leichten Aufwärmübungen begonnen, um den Körper auf das eigentliche Training vorzubereiten. An die Aufwärmphase schließt sich der Hauptteil des Ausdauertrainings an, bis die gewünschte Trainingsintensität erreicht wird. Um das Training zu beenden, sollte die Intensität langsam reduziert werden. Grundsätzlich kannst du deine Herzkreislaufübungen zu jeder Tageszeit durchführen.

Wenn du berufstätig bist, kannst du beispielsweise die Mittagspause nutzen oder am frühen Morgen, bevor du zur Arbeit gehst, einige Übungen absolvieren. Nach Feierabend ist oft noch Zeit, die du für dein Herzkreislauftraining verwenden kannst. Aus medizinischer Sicht wird empfohlen, circa 4 bis 5 Mal pro Woche mindestens 30 Minuten zu trainieren.


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