Bei Kreislaufproblemen durch das Wetter - welche Maßnahmen helfen bei Wetterfühligkeit?

Wetterfühligkeit ist ein Phänomen, das die meisten von uns kennen. Wenn sich das Wetter ändert und die Außentemperaturen stark schwanken, kommt es oft zu Problemen mit dem Kreislauf. Blutdruckschwankungen treten bei bestimmten Wetterbedingungen häufiger auf. Gegen Kreislaufprobleme, die durch das Wetter bedingt sind, helfen meist einfache Maßnahmen, die den schwankenden Blutdruck wieder ausgleichen.

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Können Kreislaufprobleme durch das Wetter entstehen?

An Kreislaufproblemen, die auf das Wetter zurückzuführen sind, leidet beinahe jeder zweite Deutsche. Oft ist der Körper einfach überfordert und kann sich nur langsam an die extremen Wetterveränderungen anpassen. Die Folgen wetterbedingter Kreislaufprobleme sind unter anderem Schwindel, Schwäche, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Wenn du im Sommer häufiger unter Kreislaufstörungen leidest, sind deine Kreislaufprobleme möglicherweise durch das Wetter bedingt.

"Die Gefäße weiten sich bei höheren Temperaturen, sodass der Blutdruck sinkt und dir schwindlig werden kann, wenn es dem Körper nicht gelingt, sich schnell an die veränderten Klimabedingungen anzupassen."

Es wird davon ausgegangen, dass Personen mit niedrigem Blutdruck häufiger an wetterbedingten Kreislaufproblemen leiden. Allerdings gibt es zahlreiche Maßnahmen, die bei Kreislaufstörungen helfen können, die Beschwerden zu lindern. Bei plötzlichen Wetteränderungen haben viele Menschen Kreislaufprobleme. Ob du auf Witterungsbedingungen wie Wärme, Kälte oder hohe Luftfeuchtigkeit empfindlich reagierst, hängt im Wesentlichen von deinem Gesundheitszustand ab. Außerdem hat die Anpassungsfähigkeit deines Körpers einen erheblichen Einfluss darauf, ob es bei bestimmten Wetterbedingungen zu Kreislaufproblemen kommt.

Die Ursachen wetterbedingter Kreislaufprobleme

Wetterfühligkeit ist kein Schicksal, sondern ein Symptom eines sensiblen Herz-Kreislauf-Systems. Deshalb bist du bei Kreislaufproblemen, die witterungsbedingt immer wieder auftreten, keinesfalls machtlos. Seitdem in Büros, Wohnungen und Autos ständig Heiz- und Klimaanlagen in Betrieb sind, hat sich die Anzahl an Menschen, die von wetterbedingten Kreislaufstörungen betroffen sind, erheblich erhöht. Wenn du im Sommer deinen klimatisierten Arbeitsplatz verlässt und im Freien eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, sind Kreislaufprobleme regelrecht vorprogrammiert.

Plötzliche Wetterumschwünge machen sich oft über den Kreislauf bemerkbar. Unbeständiges Wetter sowie Hochdruckwetterlagen begünstigen Blutdruckschwankungen und können zu Kreislaufschwierigkeiten beitragen. Starke Temperaturschwankungen sind meist mit großen Luftdruckunterschieden verbunden. Bei einem empfindlichen Herz-Kreislauf-System muss bei solchen Witterungsbedingungen auch mit Kreislaufproblemen gerechnet werden. Allerdings kann es auch bei gleichbleibendem Wetter zu Kreislaufstörungen kommen.

Wochenlange Hitzeperioden im Sommer stellen für den Körper eine große Herausforderung dar. Damit es nicht zu Schwindelanfällen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit kommt, solltest du auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Vor allem in der warmen Jahreszeit ist es wichtig, immer genug zu trinken. Eine gefüllte Wasserflasche gehört deshalb unbedingt in die Handtasche, unabhängig davon, ob du auf dem Weg zur Arbeit bist oder zum Sport gehst.

Welche Symptome können bei witterungsbedingten Kreislaufproblemen auftreten?

Kreislaufprobleme, die durch das Wetter bedingt sind, äußern sich durch typische Symptome wie Blutdruckschwankungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit und Erschöpfung. Darüber hinaus können auch Konzentrationsschwierigkeiten, Nervosität, Reizbarkeit und innere Unruhe mit den aktuellen Witterungsbedingungen zusammenhängen.

Niedergeschlagenheit wird oft mit depressiver Stimmung verwechselt, während dieser Gemütszustand tatsächlich oft durch Kreislaufprobleme bei bestimmten Wetterbedingungen begünstigt wird. Bei einem abrupten Wetterwechsel fällt dir möglicherweise das Einschlafen schwer oder du hast Probleme mit dem Durchzuschlafen. Diese Symptome werden ebenfalls vom Kreislauf ausgelöst und sind durch die Witterung bedingt. Bei wetterabhängigen Kreislaufproblemen können weitere Begleiterscheinungen wie Schwierigkeiten beim Atmen oder Atemnot auftreten.

Diese Beschwerden sind besonders bei Hochdrucklagen im Herbst, bei Frühnebel oder an Tagen, an denen es morgens sehr kalt ist, zu beobachten. Die Hauptursache wetterbedingter Kreislaufprobleme ist das vegetative Nervensystem, das überreizt ist. Zu den Folgen eines überforderten Nervensystems zählen körperliche Beschwerden wie Kreislaufprobleme sowie ein allgemeines Unwohlsein.

Das kannst du gegen Kreislaufprobleme die durch das Wetter bedingt sind tun

mann trinkt ein glas Wasser um zu hydrierenDas Wetter hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Obwohl die Wechselwirkung zwischen Klima und Wohlfühlen hinreichend bekannt ist, sind die genauen Zusammenhänge bislang noch nicht endgültig erforscht. Bei Wetterfühligkeit und wetterbedingten Kreislaufproblemen kannst du dir mit einfachen Maßnahmen helfen. Da eine ungesunde Lebensweise auch Kreislaufbeschwerden begünstigt, ist es sinnvoll, auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin möglichst zu verzichten und auf eine gesunde Ernährung zu achten. Kleide dich im "Zwiebellook", damit du bei warmem Wetter nicht zu sehr ins Schwitzen kommst und achte bei der Kleidung auf atmungsaktive Materialien. Beim Zwiebellook werden mehrere Schichten Kleidung übereinander getragen, die je nach Befinden und Temperatur an- oder ausgezogen werden können.

Höre auf deinen Körper und überanstrenge dich nicht, wenn du Schwindelgefühle spürst. Bei länger anhaltenden Kreislaufproblemen, die allein durch das Wetter nicht zu erklären sind, solltest du einen Arzt aufsuchen, damit die Ursachen gefunden werden. Auf eiskalte Getränke verzichtest du bei warmem Wetter lieber. Da der Körper Eisgetränke erst auf eine angenehme Temperatur bringen muss, können eiskalte Getränke sowie Speiseeis und Eisspezialitäten den Kreislauf zusätzlich belasten.

Im Sommer ist es deshalb besser, Getränke lauwarm zu genießen. Bewegung und Sport an der frischen Luft unterstützen die Kreislauftätigkeit und wirken niedrigem Blutdruck entgegen. Den Kreislauf stärken kannst du auch mit Ausdauertraining wie Joggen, Walken, Radfahren, Wandern oder Schwimmen. Gegen wetterbedingte Kreislaufprobleme hilft bereits ein Spaziergang, der circa 30 bis 45 Minuten dauert. Zu den weiteren Maßnahmen, die bei Kreislaufproblemen wirksam sind, gehören Wechselduschen, Kneippbäder und Saunagänge.


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