Kreislaufschwäche - was hilft bei Kreislaufproblemen?

Eine akute Kreislaufschwäche macht sich meist durch Symptome wie Schwindel, Flimmern vor den Augen, Herzklopfen und Kopfschmerzen bemerkbar. Meist werden Kreislaufprobleme durch eine vorübergehende Unterversorgung des Gehirns mit Blut ausgelöst. Im Extremfall kann eine Kreislaufschwäche so ausgeprägt sein, dass es zu kurzzeitigen Bewusstseinsstörungen oder zur Ohnmacht kommt.

geschaeftsfrau leidet unter Kreislaufproblemen und Kreislaufschwäche und beruehrte isoliert ihre stirn

Warum kommt es zur Kreislaufschwäche?

Meist tritt die Kreislaufschwäche im Zusammenhang mit niedrigem Blutdruck auf. Wenn du zu den Betroffenen gehörst, spürst du die Symptome möglicherweise schon, wenn du morgens aus dem Bett aufstehen möchtest. Häufig leiden bereits junge Menschen an einer Kreislaufschwäche. In der Regel sind die Symptome eher harmlos und können bereits durch einfache Maßnahmen deutlich gelindert werden.

Manchmal hat eine Kreislaufschwäche körperliche Ursachen, beispielsweise Vorerkrankungen wie Diabetes oder Parkinson. Wenn bei wichtigen Funktionen des Nervensystems, die an der Kreislaufregulierung beteiligt sind, Störungen auftreten, kann es ebenfalls zur Kreislaufschwäche kommen. Bei Herzkrankheiten und Erkrankungen der Blutgefäße sind Schwächezustände des Kreislaufs nicht auszuschließen.

Viele Medikamente haben Nebenwirkungen, die eine Kreislaufschwäche begünstigen können. Dennoch kommt es eher selten vor, dass eine ernste Erkrankung hinter der Kreislaufschwäche steckt. Gelegentliche Kreislaufprobleme mit Symptomen wie Schwindel, Schweißausbrüchen, Ohrensausen oder Zittern sind meist harmlos. Allerdings kann auch eine nicht entdeckte behandlungsbedürftige Krankheit Schwächezustände auslösen, sodass sinnvoll ist, zum Arzt zu gehen, wenn es häufiger zu Kreislaufproblemen kommt.

Welche Symptome treten bei einer Kreislaufschwäche auf?

Bei einer Kreislaufschwäche mit heftigen Symptomen solltest du deinen Hausarzt aufsuchen, um die Ursachen abzuklären und eventuelle Krankheiten auszuschließen. Wenn nach der ärztlichen Untersuchung die genaue Diagnose feststeht, kann mit der Behandlung begonnen werden. Um einer Kreislaufschwäche vorzubeugen, genügt es bereits, ausreichend zu trinken. Da Flüssigkeitsmangel zu Kreislaufproblemen führt, solltest du immer darauf achten, genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Neben Leitungswasser und Mineralwasser gehören auch Fruchtsaftschorlen und Kräutertees zu den gesunden Getränken, die bei der Vorbeugung von Kreislaufproblemen helfen.

Meist können die Symptome einer akuten Kreislaufschwäche gelindert werden, indem sofort ein Glas Wasser getrunken wird. Oft wird empfohlen, bei Kreislaufbeschwerden etwas Salziges zu essen, um den Blutdruck in die Höhe zu treiben, sodass die Kreislaufsymptome abklingen. Sich rechtzeitig hinlegen schützt vor Ganguntersicherheit und Stürzen bei Kreislaufschwäche. Im Normalfall genügt sofortiges Hochlagern der Beine als Vorsichtsmaßnahme. Wenn du dich hinlegst, kann das Blut aus den Beinen wieder in Richtung Herz fließen, sodass sich der Blutdruck normalisiert und die Kreislaufschwäche schnell vorübergeht.

Kreislaufprobleme sind oft genetisch bedingt und hängen auch von der Körperbeschaffenheit ab. Junge Menschen mit schlankem Körperbau leiden deshalb wesentlich häufiger unter Kreislaufschwäche als Personen mit kräftiger muskulöser Statur. Risikofaktoren, die Kreislaufprobleme begünstigen sind unter anderem Stress, körperliche Inaktivität oder schwache Venen. Mit geeigneten Maßnahmen kannst du selbst dafür sorgen, das Risiko für Kreislaufprobleme möglichst gering zu halten.

Was kann ich bei Kreislaufschwäche tun?

Meist gelingt es mit der Änderung einiger Verhaltensänderungen, Probleme mit dem Kreislauf dauerhaft loszuwerden. Wenn du oft an Kreislaufschwäche leidest, solltest du dich bewegen, Sport treiben und mehrmals pro Woche mindestens 30 Minuten trainieren. Plötzliches Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen ist bei niedrigem Blutdruck zu vermeiden, damit es nicht zu Kreislaufsymptomen oder Kreislaufschwäche kommt. Um Kreislaufproblemen vorzubeugen, bietet es sich an, die Auslöser zu meiden.

"Eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Nikotin und Alkohol sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen den Kreislauf und tragen dazu bei, Kreislaufsymptome zu minimieren."

Viel trinken ist grundsätzlich eine gute Lösung, um einer Kreislaufschwäche vorzubeugen. Wenn dem Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht, kann das Blut leichter durch die Gefäße zirkulieren. Indem du täglich mindestens 2 bis 3 Liter Wasser trinkst, kannst du Kreislaufschwierigkeiten vorbeugen. Wenn du übergewichtig oder untergewichtig bist, solltest du dein Gewicht normalisieren, um einer Kreislaufschwäche vorzubeugen.

Maßnahmen, die zur Anregung der Kreislauffunktion dienen wie Massagen, Sport und Bewegung, Wassertreten sowie abwechselnd kalte und heiße Güsse haben einen wohltuenden Effekt auf den Kreislauf und wirken einer Kreislaufschwäche entgegen. Einen niedrigen Blutdruck kannst du auch mit dem Konsum koffeinhaltiger Getränke wie Kaffee oder Cola erhöhen. Falls du eine Tätigkeit ausübst, bei der du lange stehen musst, solltest du zwischendurch ein paar Schritte gehen, um den Kreislauf zu aktivieren und das Absacken des Blutdrucks zu verhindern. In solchen Situationen hilft auch das Gegeneinanderpressen und Überkreuzen der Beine.

Wie wird die Kreislaufschwäche behandelt?

naturkosmetikprodukte-gegen-Kraislaufschwäche-mit-aetherischem-rosmarinoel-flaches-vertikales-bildZur Behandlung einer Kreislaufschwäche bietet auch die Natur einige Möglichkeiten. Kräuter wie Rosmarin, Weißdorn und Pfefferminz sollen eine kreislaufregulierende Wirkung besitzen und werden deshalb auch zur Behandlung und Vorbeugung von Kreislaufproblemen eingesetzt. Rosmarin kannst du entweder als Badezusatz oder als Tee verwenden. Pflanzliche Mittel mit Weißdorn können unterstützend auf die Herztätigkeit einwirken. Eine Kreislaufschwäche ist im Prinzip gut behandelbar.

Wenn einfache Maßnahmen und die Änderungen bestimmter Gewohnheiten nicht ausreichen, um Kreislaufsymptome zu verhindern, können auch Arzneimittel bei Kreislaufschwäche helfen. Über eine medikamentöse Behandlung solltest du immer mit deinem Arzt sprechen und nicht ohne ärztliche Anweisung mit der Einnahme von Medikamenten beginnen. Die Wirksamkeit einer medizinischen Therapie hängt von der Einhaltung der Dosierungsempfehlungen und der regelmäßigen Einnahme der Präparate ab. Du kannst deshalb selbst viel dazu beitragen, die Kreislaufschwäche zu bewältigen.

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