Kreislauftropfen - wie helfen diese Mittel bei niedrigem Blutdruck?

Kreislaufprobleme wie niedriger Blutdruck machen sich durch leichten Schwindel, Schwächegefühle, Herzrasen und erhöhten Puls bemerkbar. In solchen Situationen werden oft Kreislauftropfen eingenommen. Bei Medikamenten in flüssiger Form tritt die gewünschte Wirkung besonders schnell ein, da die Wirkstoffe bereits aufgelöst sind und vom Körper deshalb schneller aufgenommen werden können.

Rote Tropfen im Chemielabor experimentieren

Blutdruckprobleme mit Kreislauftropfen behandeln

Schwindelanfälle, die bei zu niedrigem Blutdruck häufig auftreten, können die Lebensqualität einschränken. Wenn du dich ständig schwindelig und schwach fühlst, wirst du möglicherweise auf vieles verzichten. Sport, Ausgehen und andere Freizeitbeschäftigungen sind bei Hypotonie (niedrigem Blutdruck) nur eingeschränkt möglich. Medizinisch betrachtet, liegt bei Blutdruckwerten unter 100 zu 60 mmHg ein zu niedriger Blutdruck vor.

Die Einnahme von Kreislauftropfen ist eine Möglichkeit, den Blutdruck zu erhöhen. Da Arzneimittel jedoch auch Nebenwirkungen haben, ist es sinnvoll, bei Kreislauftropfen pflanzliche Präparate zu bevorzugen. Obwohl niedriger Blutdruck sehr unangenehm sein kann, stellen niedrige Blutdruckwerte gesundheitlich meist keine Gefährdung dar. Als eigenständige Krankheit ist die Hypotonie bislang nur in Deutschland anerkannt. Wenn du öfter an niedrigem Blutdruck leidest, solltest du die Ursachen für deine Blutdruckprobleme ärztlich abklären lassen.

Niedriger Blutdruck kann auch als Begleitsymptom bei vielen Krankheiten vorkommen, allerdings ist er meistens harmlos. Die Ursachen für einen zu niedrigen Blutdruck sind vielfältig. Bei einer Hypotonie wird zwischen vier verschiedenen Bereichen unterschieden. Eine Fehlsteuerung des Blutdrucks hat meist körperliche Ursachen und wird als anlagebedingter niedriger Blutdruck bezeichnet.

Zu einer sekundären Hypotonie kommt es durch Grunderkrankungen wie Hormonstörungen, Venenschwäche oder Herzmuskelschwäche. Darüber hinaus können bestimmte Medikamente auch Nebenwirkungen wie niedrigen Blutdruck auslösen. Die orthostatische Hypotonie tritt aufgrund einer Fehlfunktion der Orthostase-Reaktion auf. In diesem Fall kann der Körper den Blutdruck bei Lagerungswechseln vom Liegen oder Sitzen zum Aufstehen nicht rechtzeitig anpassen.

Wie werden Kreislauftropfen eingenommen?

Während hoher Blutdruck meist unbemerkt bleibt, kommt es bei niedrigem Blutdruck oft zu Schwindelgefühlen, Herzrasen, Ohrensausen, Atemnot oder kalten Händen. Meist bessern sich die Symptome nach der Einnahme von Kreislauftropfen. Wenn es vom Arzt nicht anders verordnet wird, kannst du Kreislauftropfen 3 mal täglich einnehmen. In akuten Fällen können Kreislauftropfen auch im Abstand von 10 Minuten eingenommen werden, bis du dich besser fühlst.

Damit das Medikament seine Wirkung entfalten kann, müssen die Kreislauftropfen genau abgezählt werden. Wie viele Tropfen du einnehmen musst, steht in der Packungsbeilage. Die angegebene Dosis sollte nicht eigenmächtig erhöht werden. Falls die Kreislauftropfen zu schwach oder zu stark wirken, solltest du deinen Arzt oder den Apotheker um Rat fragen. Die Dosierung von Kreislauftropfen hängt auch davon ab, ob es sich um akute oder chronische Kreislaufbeschwerden handelt.

Abhängig von den Symptomen und der Verlaufsform der Kreislaufbeschwerden können die Häufigkeit der Einnahme und die Tropfenmenge angepasst werden. Ähnlich wie bei anderen Medikamenten muss bei Kreislauftropfen unter Umständen mit Nebenwirkungen gerechnet werden. In Verbindung mit Kreislaufpräparaten können beispielsweise Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder innere Unruhe auftreten.

Wenn du schwanger bist oder dein Baby stillst, solltest du entweder ganz auf die Einnahme von Kreislauftropfen verzichten oder diese Medikamente nur nach Rücksprache mit dem Frauenarzt verwenden. Säuglinge und Kleinkinder unter zwei Jahren werden in der Regel nicht mit Kreislauftropfen behandelt. Beim Lesen des Beipackzettels solltest du auch auf mögliche Gegenanzeigen achten, da manche Kreislauftropfen bei Leberschwäche oder allergischen Reaktionen nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden dürfen.

Worauf muss bei Kreislauftropfen geachtet werden?

Grundsätzlich sollen Kreislauftropfen bei Kreislaufbeschwerden durch niedrigen Blutdruck, bei Schwindelgefühlen und anderen Kreislaufsymptomen Linderung verschaffen. Da Kreislauftropfen oft einen hohen Alkoholgehalt aufweisen, sollten diese Präparate nur bei Bedarf eingenommen oder auf alkoholfreie Alternativen ausgewichen werden.

Kreislauftropfen gibt es als rezeptfreie und auch als rezeptpflichtige Arzneimittel. Diese Medikamente wirken ausgleichend auf den Herzrhythmus, blutdruckregulierend und bei Erschöpfungszuständen auch aktivierend. Neben Kreislauftropfen mit synthetischen Wirkstoffen gibt es auch Kreislaufpräparate, die homöopathische Wirkstoffe enthalten. Homöopathische Kreislauftropfen zeichnen sich durch ihre sanfte Wirkweise aus.

"Kreislauftropfen auf pflanzlicher Basis sind der Behandlung von Kreislaufstörungen und Schwächezuständen meist ebenso wirksam wie Arzneimittel mit chemischen Inhaltsstoffen."

Häufig werden in Kreislauftropfen Inhaltsstoffe wie Weißdorn oder Kampfer, die den Blutdruck auf natürliche Weise regulieren, verwendet. Der positive Effekt homöopathischer Kreislauftropfen kann allerdings durch schädigende Einflüsse wie eine ungesunde Ernährung, Nikotin und Alkohol negativ beeinflusst werden. Deshalb solltest du bei der Einnahme von Kreislauftropfen besonders auf einen gesunden Lebensstil achten.

Warum du Kreislauftropfen nie ohne ärztliche Anweisung einnehmen solltest

nahaufnahme-eines-doktors-der-das-medizinische-formular-mit-patienten-fuelltLeichte Kreislaufbeschwerden vergehen oft von selbst, sodass keine Medikamente notwendig sind. Wenn niedriger Blutdruck und Schwindelgefühle jedoch häufiger auftreten, solltest du zum Arzt gehen, damit die Ursachen für die Kreislaufprobleme abgeklärt werden können. Von eigenmächtigen Therapieversuchen wird im Allgemeinen abgeraten, da bei Selbstbehandlungen häufig ungeeignete Mittel eingesetzt werden. Dein Hausarzt kann anhand von Untersuchungen am besten beurteilen, welche Medikamente infrage kommen.

Bei niedrigem Blutdruck besteht das Problem darin, dass in bestimmten Situationen wie bei plötzlichem Aufstehen oder nach langem Stehen nicht genügend Blut durch den Blutkreislauf zum Herzen gelangt. Dadurch entsteht eine kurzfristige Minderdurchblutung des Gehirns, die Symptome wie Benommenheit, Schwindel, Schweißausbrüche, Schwarzsehen oder Ohrensausen auslösen kann. Bei akuten Kreislaufproblemen helfen Kreislauftropfen oft am schnellsten, da die Wirkstoffe durch die orale Einnahme rasch dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden.

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