Schwächeanfall - an diesen Symptomen erkennst du einen Schwächezustand

Ein Schwächeanfall kann wie aus heiterem Himmel ganz plötzlich auftreten. Meist ist niedriger Blutdruck die Ursache für die bei einem Schwächeanfall auftretenden Symptome wie Schwindel, Atemnot, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Prinzipiell kann eine Schwächeattacke in jedem Alter auftreten. Es gibt jedoch wirksame Maßnahmen, die bei einem Schwächeanfall helfen können.

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Wodurch werden die typischen Schwächeanfall-Symptome ausgelöst?

Wenn das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, kann es zu einem Schwächeanfall kommen. Schwächezustände können sich durch Blässe im Gesicht, Zittern, Ohrensausen, Schwarzwerden vor den Augen, Schweißausbrüche und andere Beschwerden bemerkbar machen. Die Ursachen für einen Schwächeanfall sind vielfältig. Zu einer Schwäche kommt es beispielsweise durch Hitze, Stress oder bei Flüssigkeitsmangel. Um Schwächezustände zu vermeiden, solltest du immer ausreichend trinken.

Es ist nicht außergewöhnlich, dass es während eines Schwächeanfalls zu Symptomen wie verschwommenes Sehen oder Gangunsicherheit kommt. Da diese Beschwerden jedoch vorübergehend sind, musst du dir keine Sorgen machen. Eine solche Kreislaufschwäche ist meist ungefährlich. Wenn ein Schwächeanfall nur gelegentlich auftritt, ist der Schwächezustand auf eher harmlose Ursachen zurückzuführen.

"Längeres Stehen, Stress und Wetteränderungen können zu einem plötzlichen Blutdruckabfall führen, sodass Beschwerden wie Herzrasen oder Schwindel ohne Vorwarnung auftreten können."

Bei häufigen Schwächeanfällen ist es wichtig, die Ursachen zu finden, um die Auslöser zukünftig zu meiden. Da häufige Schwächeanfälle und andere Kreislaufprobleme den Alltag einschränken und deshalb sehr belastend sein können, solltest du zum Arzt gehen, wenn Schwächezustände öfter auftreten. Erst nachdem die Ursachen, die zu den Schwächeanfällen geführt haben, feststehen, kann die Symptomatik wirkungsvoll behandelt werden.

Ist ein Schwächeanfall gefährlich?

Zu einem Schwächeanfall kommt es oft aufgrund von Blutdruckschwankungen. Schwankungen des Blutdrucks sind im Grunde normal, da die Blutversorgung automatisch an die jeweiligen Anforderungen des Körpers angepasst wird. Deshalb ist der Blutdruck nachts, wenn du schläfst, immer niedriger als tagsüber, wenn du aktiv bist. Bei einem akuten Schwächeanfall kannst du dir selbst helfen, indem du dich hinlegst und die Beine hochlegst. Dadurch wird der Blutfluss in Richtung Herz aktiviert und das Schwächegefühl geht schnell vorüber.

Da sich das Blut bei einem Blutdruckabfall in den Beinen staut, ist es wichtig, sofort die Beine hochzulegen, sodass der Kreislauf wieder in Gang kommt. Damit die Symptome eines Schwächeanfalls schnell wieder verschwinden, solltest du auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Flüssigkeitsmangel zählt zu den häufigsten Ursachen für Kreislaufschwäche. Oft hilft bereits das Trinken von etwas Wasser, um einen Schwächeanfall zu verhindern.

Wenn du einen niedrigen Blutdruck hast, besteht ein größeres Risiko für Schwächezustände. Deshalb solltest du besonders darauf achten, immer genügend zu trinken. Sport und Bewegung sind ideal, um den Kreislauf zu stabilisieren, Blutdruckschwankungen auszugleichen und damit auch Schwächezuständen vorzubeugen. Regelmäßig Sport treiben kann deshalb auch vor Schwächeanfällen schützen.

Deuten Schwächeanfall-Symptome auf ernsthafte Krankheiten hin?

Ernste Erkrankungen sind nur in seltenen Fällen für Schwächeanfälle verantwortlich. Allerdings treten Schwächezustände bei Herz- und Gefäßkrankheiten, nach Infektionskrankheiten oder bei Erkrankungen des Nervensystems öfter auf. Zu den weiteren Ursachen, die einen Schwächeanfall begünstigen, gehören Hormonstörungen, Schlafmangel oder starke körperliche Erschöpfung.

Da auch eine akute Unterzuckerung einen Schwächeanfall auslösen kann, solltest du regelmäßig etwas essen, wenn du einen niedrigen Blutzuckerspiegel hast. Neben körperlichen Ursachen gibt es auch psychische Faktoren, die als Auslöser für Schwächezustände eine große Rolle spielen. Häufig stecken eine unbehandelte Depression, das Burnout-Syndrom oder eine Angst- und Panikstörung hinter dem Schwächeanfall. Anhaltende Schwächezustände sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden, damit die richtige Behandlung eingeleitet werden kann. Während einer Schwangerschaft ist es normal, sich müde und kraftlos zu fühlen.

Manchmal kommt es in den Monaten vor der Geburt des Kindes hin und wieder zu Schwächeanfällen. Du solltest dich deshalb möglichst schonen, wenn du schwanger bist und dich schwach fühlst. Schwächezustände in der Schwangerschaft sind meist durch die hormonelle Umstellung begründet und verschwinden von allein wieder. Wenn du niedrigen Blutdruck hast und gleichzeitig unter Jod- oder Eisenmangel leidest, können die Schwächezustände durch die Einnahme entsprechender Nahrungsergänzungen gelindert werden. In jedem Fall solltest du mit dem behandelnden Arzt sprechen, damit die richtige Therapie verordnet werden kann.

Das kannst du bei Schwächeanfall-Symptomen tun

diaetkonzept-mit-sportfrau-und-gesundem-lebensmittel-behandelt-ihre-schwaecheanfaelleHoher Alkoholkonsum sowie eine ungesunde Ernährung können Schwäche begünstigen. Bei einer ungeeigneten Ernährungsweise bekommt der Körper nicht genügend Vitalstoffe. Aufgrund fehlender Energiereserven kann es auch zu Schwächeanfällen kommen. Eine gesunde Ernährung, die viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, ist sehr wichtig, um Schwächezustände zu vermeiden.

Schwächeanfälle gehören zu den typischen Symptomen bei Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht. Erst wenn diese Krankheiten behandelt werden, gehen auch die Schwächezustände zurück. Eine gesunde Lebensweise ist der beste Schutz vor Schwächeanfällen. Wenn es dem Körper an nichts fehlt, wirst du dich fit und stark fühlen. Obwohl ein Schwächeanfall nicht gefährlich ist, sollte dieser als Warnzeichen des Körpers wahrgenommen werden.

Wenn eine Erkrankung die Ursache für den Schwächezustand ist, muss diese umgehend behandelt werden. Bei gelegentlichen Schwächeanfällen, die durch Überanstrengung oder Stress verursacht werden, ist es sinnvoll, eine Entspannungsmethode zu erlernen oder eine Strategie zum Stressabbau zu entwickeln. Mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr, einer gesunden Ernährung, Sport und Bewegung kannst du Schwächeanfällen vorbeugen.

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