Schwächegefühl - welche Ursachen verbergen sich hinter einem Schwächezustand?

Ein Schwächegefühl tritt oft im Zusammenhang mit bestimmten Krankheiten auf. Darüber hinaus kann es auch in psychisch belastenden Situationen zu Gefühlen von Schwäche kommen. Da das Schwächegefühl verschiedenste Gründe haben kann, ist es wichtig, die genaue Ursache für den Schwächezustand zu finden.

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Das Schwächegefühl ist meist eine vorübergehende Erscheinung

Meist sind Schwächegefühle nur vorübergehend und deshalb oft harmlos. Zu den natürlichen Auslösern für ein Schwächegefühl gehören plötzliche Wetteränderungen, Hitze, Kälte sowie Zeitverschiebungen bei Flugreisen. Außerdem können Überanstrengung, Müdigkeit und Erschöpfung ebenfalls Schwächegefühle begünstigen. Im Allgemeinen gilt das Schwächegefühl als Symptom, das oft in Verbindung mit geringer Belastbarkeit auftritt.

Dabei zählt das Schwächegefühl zu den Befindlichkeitsstörungen, die sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben können. Es ist normal, sich hin und wieder schwach, müde oder abgeschlagen zu fühlen. Wenn das Schwächegefühl nur selten auftritt, musst du dir keine Sorgen machen. Stress und Überforderung im Job und Privatbereich können dazu beitragen, dass du dich schwach fühlst.

Kann ein Schwächegefühl krankhaft sein?

Während bei einem vorübergehenden Schwächegefühl kein Anlass zur Besorgnis besteht, sollte jedoch bei längerfristigen Schwächezuständen nach den Ursachen gesucht werden. Hinter allgemeinen Schwächegefühlen stecken oft psychosomatische Gründe. Zu den wesentlichen Auslösern von Schwäche zählt negativer Stress.

Auf körperliche, seelische oder geistige Überforderung reagiert der Körper oft mit einem Schwächegefühl, das sich entweder auf eine bestimmte Körperregion konzentriert oder sich als allgemeiner Schwächezustand äußert. In manchen Fällen besteht sogar das Risiko, dass es durch das Schwächegefühl zu Stürzen oder Unfällen kommt. Da mangelnde Bewegung Schwächezustände begünstigt, solltest du dich so oft wie möglich bewegen und Sport machen.

Allgemeine Schwächegefühle resultieren meist aus Bewegungsmangel. Das Gefühl der Schwäche führt dann dazu, dass man sich kaum noch zu Sport und Bewegung überwinden kann. Dadurch entsteht ein wahrer Teufelskreis, der das Schwächegefühl zusätzlich verstärkt. Damit es erst gar nicht soweit kommt, empfiehlt es sich, auf ausreichend Bewegung zu achten und regelmäßig zu trainieren.

Welche Auslöser führen zu einem Schwächegefühl?

Neben körperlichen Erkrankungen und psychischen Auslösern ist falsches Atmen eine häufige Ursache für ein Schwächegefühl. Wenn die Atemmuskeln verspannt oder verkrampft sind, kann sich die Lunge nicht ausdehnen, sodass der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Dadurch steht nicht genug Energie zur Verfügung und es kommt zu Schwächegefühlen.

"Bei einem dauerhaften Schwächegefühl müssen auch psychische Leiden wie Depressionen in Betracht gezogen werden."

Außerdem treten Schwächezustände in Verbindung mit chronischen Krankheiten wie Herzbeschwerden, Diabetes, Parkinson und Krebs auf. Leichte Schwächegefühle treten bei Frauen oft während der Periode auf. Das prämenstruelle Syndrom, das bis zum dritten Tag der Menstruation anhalten kann, ist eine häufige Ursache für allgemeine Schwächezustände. Außerdem können Änderungen im Hormonhaushalt auch während der Pubertät und in den Wechseljahren Gründe für die körperliche Schwäche sein.

Medizinisch wird ein Schwächegefühl nicht als Krankheit, sondern als Befindlichkeitsstörung, die bedingt durch Stress, ungünstige Lebensumstände oder mangelnde Bewegung auftritt, bezeichnet. Da anhaltende Schwächezustände eine erhebliche Belastung für das allgemeine Wohlbefinden sein können, solltest du frühzeitig aktiv werden, sodass es nicht zu Schwächeanfällen kommt. Im Extremfall kann ein allgemeines Schwächegefühl die Funktion von Organsystemen beeinträchtigen und dadurch zu ernsten Gesundheitsstörungen führen.

Nach Infektionskrankheiten tritt häufig ein Zustand allgemeiner Schwäche auf, der jedoch meist vorübergehend ist. Wenn du häufiger unter einem Schwächegefühl leidest, das sich trotz Sport und Bewegung nicht bessert, solltest du zum Arzt gehen. Unter Umständen sind aktuelle Lebensereignisse für den Schwächezustand verantwortlich. Dann kannst du davon ausgehen, dass das Gefühl der Abgeschlagenheit von selbst wieder verschwindet, wenn die Probleme überwunden sind.

Das kannst du gegen Schwächegefühle tun!

Durch die gründliche Diagnostik beim Arzt können die Ursachen für die allgemeine Schwäche gefunden werden. Eine Selbstmedikation ist jedoch keine Alternative zur fachärztlichen Behandlung, sondern kann das Problem verschlimmern. Oft helfen einfache Maßnahmen oder Hausmittel gegen Schwächezustände. Bestimmte Lebensmittel und Superfoods können für einen schnellen Energieschub sorgen und so dazu beitragen, dass das Schwächegefühl abnimmt.

junge Frau isst Obst und Haferflocken in einer Schale lächelnd Wenn Stress als Auslöser für Schwäche infrage kommt, können dir diverse Entspannungsverfahren wie Yoga, autogenes Training oder Meditation helfen, wieder zur Ruhe zu kommen. Ein entspannter Lebensstil sowie eine gesunde Ernährung können vor Stress und psychisch bedingten Schwächegefühlen schützen. Vitaminreiche Mahlzeiten, ausreichend Flüssigkeit und ein erholsamer Schlaf sind wichtig, wenn du Schwächezuständen vorbeugen willst.

Übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum solltest du vermeiden, da Genussmittel zur allgemeinen Schlappheit beitragen können. Bei einem schwachen Immunsystem kommt es ebenfalls häufig zu einem Schwächegefühl. Deshalb ist es sinnvoll, möglichst oft frisches Obst und Gemüse zu essen. Zu den Lebensmitteln, die deinen Körper mit Energie versorgen, gehören unter anderem frische Früchte, Nüsse, Haferflocken und Hirse. Gute Energielieferanten sind auch Avocado, Eier, Brokkoli und Bohnen. Exotischen Gewürzen wie dem Ingwer wird eine durchblutungssteigernde und stressreduzierende Wirkung nachgesagt. Mit Ingwer-Tee, Ingwer-Wasser oder einem Ingwer-Shake kannst du deinem Körper einen Energieschub geben.

Achte bei Lebensmitteln immer auf die Nährstoff- und Energiedichte, dann reichen schon kleine Mengen, damit du dich wieder fit und voller Tatkraft fühlst. Trägheit, Bewegungsmangel und Haltungsfehler wie krummes Sitzen ermüden den Körper und verstärken dadurch das Schwächegefühl. Körperliche Aktivitäten wirken sich günstig auf den allgemeinen Gesundheitszustand aus und können dazu beitragen, Schwächegefühle zu reduzieren.




 

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