Schwindel in den Wechseljahren - das kannst du gegen unangenehme Schwindelgefühle tun!

Im Leben einer Frau sind die Wechseljahre eine besondere Phase, die mit zahlreichen körperlichen und hormonellen Veränderungen verbunden ist. Während der Menopause nimmt die Hormonproduktion kontinuierlich ab. Schwindel in den Wechseljahren gehört zu den Symptomen, unter denen beinahe die Hälfte aller Frauen hin und wieder leiden. Oft tritt wechseljahresbedingter Schwindel in Zusammenhang mit Hitzewallungen und Herzrasen auf. 

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Wodurch entsteht wechseljahrsbedingter Schwindel?

Schwindel in den Wechseljahren ist meist harmlos und verschwindet in der Regel von selbst. Die genauen Ursachen für die Schwindelattacken in der Menopause sind bislang noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass hormonelle Veränderungen eine entscheidende Rolle beim Auftreten von Schwindelgefühlen spielen. In Verbindung mit Schwindel in den Wechseljahren kann es weiteren Symptomen wie Kopfscherzen oder Übelkeit kommen.

Da Schwindelanfälle grundsätzlich auch auf ernsthafte Krankheiten hinweisen können, solltest du zum Arzt gehen, wenn dir häufig schwindlig wird oder die Schwindelattacken sehr stark ausgeprägt sind. Oft ist die Menopause mit psychischen Belastungen verbunden. Der Körper verändert sich, die Fruchtbarkeit nimmt ab und die ersten altersbedingten Beschwerden treten auf. Meist sind die eigenen Kinder bereits erwachsen, haben das Elternhaus verlassen und eine eigene Familie gegründet.

Viele Frauen geraten deshalb während der Menopause in eine Krise. Schwindel in den Wechseljahren ist häufig psychisch bedingt. Ängste und Stress äußern sich auch durch Schwindelanfälle. Während der Wechseljahre muss dein Körper große Veränderungen bewältigen. Die Hormonkonzentration der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron verändert sich, sodass Körperprozesse vorübergehend durcheinander geraten. Plötzliche Schwindelanfälle in den Wechseljahren werden oft durch Blutdruckschwankungen ausgelöst. Mit Sport und Bewegung kannst du gegensteuern und dafür sorgen, dass sich der Blutdruck wieder einpendelt.

Muss ich bei Schwindel in den Wechseljahren sofort zum Arzt gehen?

Wenn Schwindel in den Wechseljahren urplötzlich und scheinbar ohne Grund auftritt, solltest du dich ärztlich durchchecken lassen. Medizinisch wird zwischen mehreren Arten von Schwindel unterschieden. Schwindelattacken in den Wechseljahren treten oft als zentraler Schwindel, anhaltender Drehschwindel, Schwankschwindel oder psychogener Schwindel auf. Eindeutig körperliche Ursachen sind für den Lagerungsschwindel, der hauptsächlich bei Lageveränderungen des Kopfes auftritt, verantwortlich. Diese Schwindelanfälle dauern meist nur wenige Sekunden und gehen mit weiteren Symptomen wie Schweißausbrüchen, Angstgefühlen, Übelkeit oder Erbrechen einher.

Wenn du das Gefühl hast, gleich das Gleichgewicht zu verlieren oder in Ohnmacht zu fallen, solltest du dich sicherheitshalber hinlegen, damit es nicht zu einem Sturz kommt. Oft ist Schwindel in den Wechseljahren durch Schwankungen im Östrogen- und Gestagenhaushalt bedingt. Östrogene sind weibliche Sexualhormone, die den Zyklus, die Stimmung und das sexuelle Interesse beeinflussen. Bei Östrogenmangel kann es neben psychischen Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Nervosität und Reizbarkeit auch zu körperlichen Beschwerden wie Schwindelanfällen kommen.

Schwindel in den Wechseljahren vorbeugen

In den Wechseljahren spielt der Blutdruck häufig verrückt. Während in einem Moment niedriger Blutdruck zu Schwindelattacken führt, steigen die Blutdruckwerte bereits in den nächsten Minuten deutlich an. Du solltest deinen Blutdruck während der Wechseljahre immer im Blick zu behalten und bei extremen Blutdruckschwankungen den Arzt aufsuchen. Die häufigste Ursache für Schwindel in den Wechseljahren ist ein zu niedriger Blutdruck. In manchen Fällen kann allerdings auch Bluthochdruck eine Schwindelattacke auslösen.

"Da hormonelle Veränderungen auch den Gleichgewichtssinn beeinflussen können, kommt es während der Wechseljahre häufiger zu Schwindel."

Schwindelgefühle gehören deshalb zu den klassischen Wechseljahressymptomen. Häufig werden die Schwindel- und Benommenheitsattacken durch starke Hitzewallungen ausgelöst und treten immer dann auf, wenn du am ganzen Körper schwitzt. Die Ursache dieser Schwindelanfälle ist der durch das Schwitzen bedingte Elektrolytverlust. Eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr ist vor allem in den Wechseljahren sehr wichtig, um Flüssigkeitsmangel zu vermeiden und Schwindelattacken vorzubeugen.

Helfen Hausmittel bei Schwindel in den Wechseljahren?

alter Frau lächelt nach dem Sport und trinkt WasserMeist beginnen die Wechseljahre nach dem 40. Lebensjahr. In dieser Zeit und bis zum endgültigen Ausbleiben der Periode spürst du möglicherweise typische Symptome wie Schwindelanfälle, Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Zwar sind Hormonumstellungen in den Wechseljahren nicht zu vermeiden, mit Schwindelanfällen musst du dich aber nicht abfinden. Oft genügen Hausmittel oder andere einfache Maßnahmen, um die Beschwerden zu lindern. Wenn du niedrigen Blutdruck hast, sind regelmäßige Blutdruckkontrollen sehr wichtig.

Schwindel in den Wechseljahren kannst du mit Ausdauertraining wie Jogging, Walking, Radfahren oder entgegenwirken. Um für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen, wird empfohlen, mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Deinen Flüssigkeitsbedarf kannst du auch mit ungesüßten Kräutertees und verdünnten Obstsäften decken. Zu den kreislaufwirksamen Hausmitteln gehören Rosmarin und Ingwer. Das Küchenkraut Rosmarin eignet sich ebenso wie die Ingwerwurzel als Basis für einen aromatischen Tee. Da Rosmarintee den Blutdruck erhöhen kann, sollte dieser nur bei niedrigem Blutdruck getrunken werden.

Falls psychische Ursachen als Auslöser für den Schwindel in Wechseljahren infrage kommen, solltest du das Erlernen einer Entspannungsmethode in Erwägung ziehen. Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training oder Meditation kannst du bequem zu Hause durchführen. Diese Entspannungsverfahren sind einfach zu erlernen und helfen beim Stressabbau. Die Hormonersatztherapie zählt zu den medizinischen Maßnahmen, die vom Arzt verordnet werden, um eine sinkende Hormonproduktion wieder auszugleichen. Da bei einer Hormonbehandlung jedoch langfristig mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, wird die Hormontherapie nur sehr schweren Fällen befürwortet.




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